Nach dem eben so idealen Blutbild, jetzt eine schon recht bekannt gewordene Abweichung: die sogenannten Darmrollen. Deutlich ist zunächst einmal das zu gunsten fester Bestandteile verschobene Verhältnis zwischen festen und flüssigen Bereichen. Häufig lässt sich da ganz kurzfristig ein positiver Effekt erzielen, indem ich dem Probanden zwei Gläser Wasser zu trinken gebe. Das Blut erscheint dann schon nach dem Pieks viel dünnflüssiger und verteilt sich auf dem Objektträger ganz fein. In vielen Fällen bleibt die Verklumpung trotz des Trinkens erhalten und liefert damit einen Hinweis auf Verschiebungen in der Darmflora. Das Stichwort heißt hier dann Leaky Gut Syndrom. Stoffe gelangen dabei durch die undicht gewordene Darmwand ins Blut, lagern sich auf die Roten Blutkörperchen und führen so zu der klebrigen Aneinanderlagerung.

















